Etappe 5

Nach dem ich heute in Querfurt gleich mal in die falsche Richtung gestartet bin (alle Hinweisschilder für Autofahrer orientieren sich an der A38), durfte ich 10 km zurück fahren. Mit Rückenwind fährt das Rad wie von selbst. Ab Merseburg ist die Strecke recht gefährlich, da es auch im Jahr 22 nach Beginn der Verkehrsexplosion praktisch keine Radwege gibt. So sitze ich jetzt kurz nach 11 unter dem kühlsten Gewölbe am Leipziger Markt. Zur Zeit entwickle ich einen eigenartigen Appetit auf Tomatensüppchen, 3 mal in verschiedenen Regionen bestellt und alle sehen genau gleich aus und schmecken auch so. Woran das wohl liegen mag?

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Nach 128 sonnendurchglühten und ausdörrenden Kilometern bin ich in der City-Pension in Oschatz liegen geblieben (und liege immer noch). Das ist zwar gefühlsmässig fast vor der Haustür, aber weiter gehts heute nicht mehr. Morgen noch die 20 bis 25 km bis Riesa und noch die letzten 50 bis nach Hause. Und dann hat meine Frau einen scheintoten Schnarchbären neben sich. Viel Spass.

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