ein erstes Fazit

* Wenn Ihr etwas mit Euch lange Zeit rumtragt, was Ihr „schon immer mal machen wolltet“ – nehmt es in Angriff und tut es einfach, viele Dinge werden mit steigendem Alter nicht einfacher.

* In den alten Ländern gibt es meistens Radwege an gefährlichen Strassen, auch wenn sie nicht immer zur Benutzung einladen (sondern durch blaue Schilder erzwungen werden) – in den durchfahrenen Abschnitten in den neuen Ländern bis auf wenige Ausnahmen nie (liegt vielleicht auch an der jahrzehntelangen CDU-Regentschaft – was nicht gut ist für die Autoindustrie, existiert nicht).

* Radfahrer gehören innerorts auf die Strasse, ausserorts auch, wenn es keine Radwege gibt. Vielleicht erklärt mir jemand mal den Sicherheitsgewinn für irgendeinen Verkehrsteilnehmer, wenn man gezwungen wird (bei 15€ Strafe pro Schild), mit 30-35 km/h 1m an Haustüren vorbei zu fahren und an fast jeder Einmündung übersehen wird.

* Auch angeblich so fahrradfreundliche Städte wie Münster machen die gleichen Fehler wie die anderen kleinen und großen Städte. Es ist ein Horror, eine Großstadt zu durchqueren.

* Radler werden immer noch als ältere Herrschaften mit viel Geld, Zeit und Langeweile angesehen, die gerne 40 % längere Wege als andere Verkehrsteilnehmer in Kauf nehmen. Sie werden dann bei einem Weg, der über 20 km in die nächste Kreisstadt führen würde (für Kraftfahrer), locker über Feldweg A über Hutzliputzlihausen, Kleinkleckersdorf mit Aussichtspunkt B gelotst. Gesamtstrecke 27 km.

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