Mini-„Rechenzentrum“ mit regenerativer Energieversorgung

Seit Längerem beschäftigt mich der Gedanke, die Energie für meinen Technikzoo nicht mehr von außerhalb zu beziehen (auch wenn es seit vielen Jahren Ökostrom ist), sondern zu einer autarken Insel als ein Projekt zum Lernen und Erfahrungen sammeln umzubauen. Die einzige Verbindung zur Außenwelt wäre dann nur noch ein Netzwerkkabel.

Der erste Schritt ist gemacht. Das bedeutet:

  • einen passenden Netzwerkschrank an die Wand schrauben (19″ Netzwerkschrank, Wandgehäuse, 12HE, Tiefe 450mm, ca. 65€)
  • mangels Ethernetkabel eine Powerline-Verbindung dorthin etablieren, dabei hat sich der neuere AVM-Adapter 1220E als nicht sehr stabil erwiesen, jetzt tut es ein älterer 530E
  • als Testfall einen Raspberry Pi 3+ (35€) mit einer USV-Einheit ausstatten (S.USV pi advanced, ca. 60€), die einen eigenen Puffer mitbringt und Gleichstromquellen von 7-24V verfügbar macht (PV-Anlagen liefern meist 12 oder 24V DC)
  • und zu guter Letzt endlich mal Let’s Encrypt (kost nix) mittels certbot hinbekommen (unbezahlbar 😉 )

Als Raspi-Gehäuse bewährt hat sich das Quattro-Gehäuse von One Nine design (ca. 14€), gibt’s bei Reichelt, bietet alles was man braucht (SSD- und Webcam-Slot, Spacer, geschützte Anschlüsse), durchdacht und in guter Qualität.

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